Tour de France

Alle Resultate: http://www.letour.fr/le-tour/2015/de/klassements.html

 21. Etappe, Paris Champs Elysees110 Km, geschafft!

Leider regnete es heute am Start. So konnten wir Fahrer die Fahrt durch Paris nicht so richtig geniessen. Das Tempo war gemütlich bis wir die Schlussrunde auf der Champs Elysees erreichten. Dort war es dann zum Glück trocken und es war nicht so rutschig auf dem Kopfsteinpflaster. Ich versuchte die 10 Schlussrunden zu geniessen und freute mich vor allem über den 8. Gesamtrang von Mathias Frank. Den jeden Tag versuchte ich mein Bestes um ihm zu helfen. Es war auch mein Ziel, in Paris anzukommen und sagen zu könnten, ich habe mein Bestes gegeben. Resultate rückten so in den Hintergrund und darum ist der 60. Gesamtrang nur eine Notiz Wert.

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20. Etappe, Modane – l’Alpe d’Huez111 Km, Die letzte Chance

Heute war meine letzte Chance mich zu zeigen. Ich fühlte mich recht gut und war vor dem Schlussaufstieg zur legendären Alpe d’Huez nur knapp hinter der ersten Gruppe. Man merkte, dass jeder Fahrer noch einmal alles aus sich heraus holte. Dies war aber auch einfach, denn die unglaublichen Zuschauermassen an der Strecke liess einem den Schmerz vergessen. Ich war zwar etwas besser als die letzten Tage aber trotzdem reichte es nur zu Rang 47. Trotzdem war ich froh zu sehen, dass es jeden Tag wie besser ging. Dies zeigte mir, dass ich ohne die Erkältung einiges mehr hätte leisten können. Eine 4. Woche wäre für mich körperlich kein Problem gewesen. Mental war ich aber froh, dass es zu Ende war. Denn die letzte Etappe in Paris war nur noch Show.

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19. Etappe, St-Jean-de-Maurienne – La Toussuire138 Km, nicht steil genug

Kurz aber heftig. 4500 Höhenmeter verteilt auf 4 Berge. Eigentlich perfekt für ein Bergfahrer wie mich. Aber trotzdem konnte ich wieder nicht ganz vorne mithalten. Vor allem die Steigungsprozente unter 7% sind mir einfach zu wenig steil. Mein Fahrstiel ist es, viel aus dem Sattel im Wiegetritt zu fahren. Doch ist es zu wenig steil ist dies nicht effizient und man muss mit Kraft im Sattel fahren. Diese Kraft fehlte mir leider.

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18. Etappe, Gap – St-Jean-de-Maurienne, 187 Km, im “no men’s land”

4000 Höhenmeter standen wieder auf dem Programm. Auch heute lief es mir recht gut und so konnte ich lange bei Mathias bleiben und ihn unterstützen. Aber schlussendlich landete ich doch wieder irgendwo zischen den Spitzenfahrern und dem Gruppetto. Es fehlten einfach ein paar Prozent um ganz vorne mitzuhalten. Ich erreichte das Ziel als 51. mit knapp 20 Minuten Rückstand.

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17. Etappe, Digne-Les-Bains – Pra-Loup, 161 Km, erste Alpenetappe

Der Ruhetag tat mir gut. Am Start fühlte ich mich recht gut und ich war sehr aktiv. Einige Male war ich in einer Spitzengruppe aber schlussendlich leider nicht in der entscheidenden. Im Gegensatz zu unserem Teamleader Mathias Frank. Er erwischte endlich die richtige Gruppe und machte im Gesamtklassement einen Sprung in die Top10.

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2. Ruhetag

Oh wie sehr freut ich mich auf diesem Tag. Ich versuchte mich so gut wie möglich zu erholen und endlich besserte ich auch mein Husten

16. Etappe, Bourg-de-Péage – Gap, 201 Km, Der letzte Tag vor dem 2. Ruhetag

Ich sehnte den zweiten Ruhetag herbei. Nur noch diese Etappe musste ich überstehen damit diese üble zweite Tourwoche ein Ende nahm. Wie an jedem der letzten Tage, war auch heute mein Ziel einfach den Tag zu überstehen. Ich war mental und körperlich sehr angeschlagen

15. Etappe, Mende  ›  Valence, 183 Km, 46 Km/h im Durchschnitt

Heute war es den ganzen Tag extrem schnell. Das Feld lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit einer starken Spitzengruppe. Selten war das Tempe unter 50 Km/h. Meine Hoffnung auf ein ruhiger Tag an dem ich wieder etwas Kraft kommen konnte wurde somit nicht erfüllt.

14. Etappe, Rodez – Mende, 178 Km, ein schwarzer Tag

Wieder war es sehr heiss und immer noch hatte ich Husten. Doch heute hatte ich das erste Mal Angst das Ende der Tour in Paris nicht zu erreichen. Ich war total kraftlos und musste einige Male um den Anschluss kämpfen. Ich war froh als die Etappe vorbei war.

13. Etappe, Muret – Rodez, 199 Km, Hitzeschlacht

Mit Spitzentemperaturen von über 40 Grad mussten wir heute fertig werden. Es war wie in einem Ofen und man konnte kaum genug trinken. Es kam zu einem Massensprint wobei ich kurz vor dem Ziel die Beine hoch nahm.

12. Etappe, Lannemezan – Plateau de Beille, 195 Km, Königsetappe

Meiner Meinung nach war dies die Königsetappe der Tour mit 4200 Höhenmeter. Ich hatte mich vor der Tour sehr auf diese Etappe gefreut, aber heute war es eine grosse Enttäuschung. Der Husten wurde immer schlimmer und der Regen im Schlussaufstieg machte es noch schlimmer. Ich kam mit über einer halben Stunde Rückstand ins Ziel.

11. Etappe,Pau – Cauterets, 188 Km, keine Luft, keine Kraft

Mit dem Col d’Apsin und dem Tourmalet standen zwei schwere Berge auf dem Etappenplan. Ich hoffte immer noch, dass die Erkältung mich nicht zu stark schwächen würde, aber dies war leider nicht der Fall. Ich hatte keine Chance und wurde am Tourmalet abgehängt und errichte das Ziel mit knapp 16 Minuten Rückstand auf Rang 49.

10. Etappe, Tarbes – La Pierre-Saint-Martin, 167 Km, Husten

Nach dem Ruhetag am Montag ging es nun in den Pyrenäen in die Berge. Das Ziel befand sich nach einem Schlussaufstieg von 1300 Höhenmeter. Leider holte ich mir auf der Reise im Flugzeug eine Erkältung. Ich fühlte mich nicht gut und ging nicht ganz ans Limit. Trotzdem hatte ich nach der Etappe hatte etwas Fieber. Ich kam mit 10 Minuten Rückstand auf Rang 53 ins Ziel

1. Ruhetag

Nach dem Mannschaftszeitfahren reiste der ganze Tour Tross in den Süden. Wir Fahrer taten dies mit dem Flugzeug nach Pau. Dort verbrachten wir den Ruhetag mit einem lockeren Training.

 9. Etappe, Vannes – Plumelec, 28 Km Mannschaftszeitfahren

Heute rechneten wir uns gute Chance auf ein Top 5 Platz aus. Denn wir hatten viele gute Zeitfahrer im Team. Auf der hügeligen Strecke konnte ich vor allem in den Steigungen Tempo machen. Im Ziel fehlten uns nur gerade 3 Sekunden auf den 5. Rang. Doch mit Rang 6, 38 Sekunden hinter dem Siegerteam von BMC, konnte wir auch zufrieden sein.

Cycling: 102nd Tour de France / Stage 9

8. Etappe, Rennes – Mûr de Bretagne, 182Km, Ein erster Test

Die erste Hälfte des Rennen war eine Bummelfahrt. Doch die zweite Hälfte war voll Gas. Ich wollte heute meine Beine testen, denn das Ziel lag an einer 2 Km langen Steigung. Ich zeigte zwar eine für mich gute Leistung war aber nicht gut platziert zu Beginn der Steigung. So erreichte ich das Ziel als 39. mit 33 Sekunden Rückstand.

7. Etappe, Livarot – Fougères, 191 Km, schlechte Beine

Heute fühlte ich mich nicht besonders gut. Zum Glück war es eine einfach Etappe. Auch das Wetter war auf dem Weg von der Normandie in die Bretagne gut. So war es trotzdem ein guter Tag.

6. Etappe, Abbeville – Le Havre, 192 Km, ein ruhiger Tag

Der Tag heut war eine Wohltat und fühlte sich an wie ein Ruhetag. Schönes Wetter, schöne Landschaft, und ich konnte viel Kraft sparen. Die Route entlang der Küste bis in die Normandie war sehr schön.

5. Etappe, Arras – Amiens, 190 Km, Regen & Wind

Es war der bisher mühsamste Tag. Der Regen viel horizontal und produzierte viel Nervosität und damit Stürze. Auch heute konnte ich zwar jedem Sturz ausweichen aber nur weil ich weit hinten im Feld fuhr. Dort war aber der Energieaufwand viel grösser und bereits 70Km vor dem Ziel fiel ich zurück. Ich war froh als der Tag zu Ende war

4. Etappe, Seraing – Cambrai, 223 Km, 15Km Pavé

Auf der längsten Etappe der Tour war nicht die Distanz die Herausforderung sondern die Kopfsteinpflaster Passagen. Dieses Pavé ist nicht das gewöhnliche wie man es von einer Innenstadt kennt sonder mehr ein Bachbett. Auch heute gab es für mich nichts zu gewinnen. Es ging einzig darum heil ins Ziel zu kommen.

Tour de France 2015

3. Etappe, Antwerpen – Huy, 160 Km, Sturz Chaos

Stürze waren auf der heutigen Etappe fast vorprogrammiert. Es wurde verbissen um die Positionen gekämpft. Nach eine fürchterlichen Massensturz mussten einige Fahrer das Rennen aufgeben, so auch Fabian Cancellara der zu diesem Zeitpunkt im gelben Leadertrikot unterwegs war. Auch unser Teamleader Mathias Frank stürzte und schlug sich den Kopf an. Er konnte zwar weiterfahren, hatte aber Schwindelgefühle und nichts ging mehr. Mit zwei weiteren Teamkollegen fuhren wir mit ihm so schnell es ging zum Schlussanstieg wo er sich noch einmal quälen musste um nicht zuviel Zeit zu verlieren. Meine Arbeit war 1Km vor dem Ziel erledigt. Aber locker konnte auch ich die 20% steile Mur de Huy nicht hochfahren. Ich kam mit 0:02:17 auf Rang 69 ins Ziel.

2. Etappe, Utrecht – Zélande, 166 Km, Vom Winde verweht.

Die zweite Etappe führte von Utrecht via Rotterdam und dann alles der Küste entlang. Als ein heftiges Gewitter aufzog und der Wind stark von der Seite blies, wurde das Feld in mehrere Gruppe zerteilt. In solchen Rennsituationen bin ich meist nicht sehr gut. So auch heute. Ich kam als 116. mit 5 Minuten Rückstand ins Ziel.

1. Etappe, Utrecht, 14 Km Einzelzeitfahren, Ein guter Start

Obwohl ich kein Spezialist für solche Zeitfahren bin, gab ich 100%. Anders ging es auch nicht, denn die unzähligen Zuschauer an der Strecke feuerten einen zu Höchstleistung an. Für meine Verhältnisse fuhr ich eine gute Zeit und klassierte mich auf Rang 80 von 196 Fahrern mit 0:01:12 Rückstand und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51.3 Km/h.

Tour de France 2015

Vorschau auf meine zweite Tour de France, 4. bis 26. Juli

2015.07.04 Tour de France Karte

Zurück an dem Rennen, dass mein letztes zu sein schien.

Als ich vor einem Jahr meine erste Tour de France in Paris erfolgreich beendete, dachte ich, dass dies auch das Ende meiner Karriere wäre. Denn ich wusste um die schwierige Operation die mir bevorstand. Doch nun stehe ich wieder am Start und bin überglücklich, dass ich es geschafft habe. Ich kann viel entspannter ins Rennen gehen da ich mein Ziel schon erreicht habe. Das heisst aber nicht, dass ich mir nicht neue Ziele setze. Wie diese genau aussehen wird das Team von Tag zu Tag mitentscheiden. Aber hauptsächlich werde ich versuchen so lange wie möglich bei Mathias Frank zu bleiben um ihn zu unterstützen einen Platz in den Top 10 des Gesamtklassements zu erreichen.

Dies ist für ihn und für das Team ein hoch gestecktes Ziel. Denn die Leistungsdichte der Fahrer ist unglaublich hoch, die erste Tour-Woche sehr gefährlich und die Bergetappen extrem hart. Nur die stärksten haben eine Chance auf ein Sieg, aber nur diejenigen die auch das nötige Rennglück haben, werden die Chance auch bekommen.

Die Route

Der “Grand Depart” ist dieses Jahr im holländischen Utrecht. Los geht es mit einem 13.8 Km langen Einzelzeitfahren. Es wird das einzige sein in der ganzen Tour. Danach kommen knifflige Etappen in Holland (Wind), Belgien (kurze steile Berge), und Nordfrankreich (Kopfsteinpflaster). Am Ende der ersten Woche wartet ein Mannschaftszeitfahren. Es gilt, diese erste Woche schadlos zu überstehen. Nach dem ersten Ruhetag geht es in der zweiten Woche in die Pyrenäen und in der dritten Woche in die Alpen. In diesen letzten zwei Wochen gibt es 10 Bergetappen, 7 davon mit Bergankunft. Die letzte Etappe endet wie jedes Jahr auf der Champs-Elysee in Paris!

News & Infos

Natürlich ist das Rennen in vielen Ländern live im Fernsehen zu sehen und im Internet mit vielen Berichten, Videos und Fotos. Auch ich versuche auf meiner Internetseite ab und zu etwas zu schreiben. Zusätzlich lade ich meine GPS Daten vom Velocomputer auf mein STRAVA Profil hoch.

Hier noch ein Bericht von unserem Team auf: http://www.iamcycling.ch

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24. & 28.6 CH-Meisterschaften

Rang 4 im Zeitfahren, Rang 11 im Strassenrennen.

Bereits am Mittwoch fand in Chalet-à-Gobet in Lausanne die Schweizermeisterschaft im Zeitfahren statt. Ich rechnete mir keine Chancen aus und fuhr vor allem als Training. Es war ein harter Kurs, denn man konnte sich nirgends erholen. Auf den total 40Km ging es immer rauf und runter. Ich wurde vierter mit 2 Minuten Rückstand auf den Sieger Silvan Dillier. Auf das Podest fehlten mir 45 Sekunden.

Am Sonntag beim Strassenrennen in Steinmaur hatte ich leider nicht den besten Tag. Bereits am Morgen fühlte ich mich, als wäre ich mit dem falschen Bein aufgestanden. Ich hoffte, dass mich mein Gefühlt täuscht und versuchte zusammen mit meinen Teamkollegen den CH-Titel zu verteidigen. Vorjahressieger Martin Elmiger zusammen mit Patrick Schelling, ebenfalls ein Teamkollege, versuchten sich in einer frühen Fluchtgruppe. Lange sah es gut aus aber hinten im Feld machte das Team BMC die Führungsarbeit mit einem konstanten Tempo wobei das Rennen so leider nicht hart genug war. 10 Km vor dem Ziel waren meine Teamkollegen eingeholt und eine 13 Fahrer starke Gruppe machte den Sieg unter sich aus. Alle Favoriten waren dabei und es gab keine Berge mehr. Leider fehlt mir in solchen Rennsituationen die Schnellkraft weil eben alle noch zu frisch waren. Darum hätte ich es lieber gehabt wenn das Rennen härter und der Berg länger gewesen wäre. So kam es, dass es eine Glücksache war der richtigen Attacke zu folgen. Drei Fahrer setzten sich ab und der einzige der hinten noch Interesse hatte war Fabian Cancellara. Doch alleine hatte er keine Chance und alle anderen Fahrer hatten einen Teamkollegen vorne. So machten die drei den Sieg unter sich aus und für Rang 4 riskierte ich im Sprint nichts mehr und kam als 11. ins Ziel.

Gewonnen wurde das Rennen von Danilo Wyss vom Team BMC, vor meinen Teamkollegen Reichenbach & Frank. Trotz der guten Teamleistung zählt halt durch nur der erste Platz und darum ist es für das Team eine kleine Enttäuschung. Aber so ist der Sport.

Es war das letze Rennen vor der Tour de France. Mein Saisonziel. Mehr dazu später….

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Critérium du Dauphiné 7. bis 14.6

Mal top mal flop…

Die World-Tour Rundfahrt rund um Lyon war für mich das Qualifikation und Vorbereitungsrennen für die Tour de France. Darum war die Woche in den französischen Alpen sehr wichtig und die Strecke kam mir entgegen. Nicht weniger als 4 Bergankünfte waren auf dem Programm. Dazu noch ein Mannschaftszeitfahren und drei hüglige Etappen. Es war ein einziges rauf und runter und zwar bezüglich meiner Leistung und dem Höhenprofil. Die ersten vier Tage liefen super. Bereits am ersten Tag zeigte ich meine gute Form und war bis 1 Km vor dem Ziel in einer Spitzengruppe. Viel fehlte also nicht. Am zweiten und vierten Tag kam es jeweils zu einem Massensprint wo ich keine Zeit verlor. Auch im Mannschaftszeitfahren am dritten Tag lieferte unser Team mit Rang 9 eine ordentliche Leistung ab. Die letzten vier Tage war dann alles Bergetappe. Leider fühlte ich mich am fünften und sechsten Tag total blockiert. Ich hatte Rückenbeschwerden und brachte keine Kraft mehr aufs Pedal. Wohl eine folge des Mannschaftszeitfahren. Die letzten zwei Tag ging es dann wieder etwas besser und so fuhr ich am Samstag bis kurz  vor dem Ziel wieder in einer Spitzengruppe. Schlussendlich waren es die Etappenränge 22 & 21. Damit war es ein versöhnlicher Abschluss. Wegen der zwei schlechten Tage landete ich im Gesamtklassement nur auf dem 38. Rang. Ich denke ich habe gute Chancen auf ein Platz im Tour de France Team. Die Entscheidung fällt Ende dieser Woche.

Alle Resultate: http://www.procyclingstats.com/race/Criterium_du_Dauphine_2015-stages

Foto: (c) Tim De Waele

Cycling: 67th Criterium du Dauphine 2015/ Stage 1

Foto: (c) Tim De Waele

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Tour de Romandie 28.4 – 3.5

Auch wenn ich im Gesamt (29. Rang) und Etappenklassement kein Spitzenplatz einfahren konnte, ziehe ich eine positive Bilanz. Denn meine Leistungswerte sind vergleichbar mit denjenigen vom letzten Jahr. Vor allem auf der Bergetappe am Samstag fühlte ich, dass ich immer noch weit vorne mitfahren kann. Der 20. Etappenrang als zweitbester Schweizer war ordentlich vor allem wenn man die Namen sieht die vor und hinter mir klassiert waren. Mit Ausnahme der Spanier waren alle Tour de France Siegesanwärter mit im Rennen.

Einzig im Zeitfahren komme ich nicht mehr an meine früheren Leistungen heran. Aber ich bin glücklich wieder ein solch hohes Niveau erreicht zu haben denn es ist alles andere als selbstverständlich. Dennoch gebe ich mich damit nicht zufrieden und arbeite weiter hart um die Selektion für die Tour de France zu schaffen. Dazu geht es jetzt erneut ins Höhentrainingslager für zweieinhalb Wochen.

Resultate: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_de_Romandie_2015-stages

Einschätzung von Rick Verbrugghe (Sportlicher Leiter IAM Cycling): Interview

tdr2015_6_et_lausanne_wja_0507Foto: Werner Jacobs www.radsport.ch

 

Volta a Catalunya 23. – 29.3.15

Noch weit von der Bestform weg…

Meine Teilnahme an der Rundfahrt stand ein Tag vor dem Start auf der Kippe. Aus mir unerklärlichen Gründen hatte sich meine Rücken, Gesäss und Beinmuskulatur total verspannt. Ich konnte kaum noch gehen. Aber ich wollte unbedingt starten. Allerdings war ich nicht konkurrenzfähig. Jeden Tag kam ich im Gruppetto mit viel Rückstand ins Ziel. Ein Sturz auf der 3. Etappe tat meinen Muskeln auch nicht besonders gut. Es war frustrierend aber zum Glück ging es auf den letzten Etappen etwas besser. Zwar konnte ich noch immer nicht mit den besten mithalten aber es ging aufwärts. Im Gegensatz zu vielen anderen beendete ich die Rundfahrt und sammelte für mich wertvolle Rennkilometer. Allzu beunruhigt bin ich allerdings nicht wegen der schlechten Form. Im letzten Jahr im März lief es mir etwa gleich schlecht. Vom 1. bis 14. April absolviere ich nun ein Höhentrainingslager in der Sierra Nevada und hoffe für die Tour de Romandie fit zu sein.

Resultate: www.pcs.com